Tierarztpraxis Dres. Kraemer

Praxis für Groß- & Kleintiere

Tierärztliche Bestandsbetreuung

#

Kleintierpraxis in Rodewald



Allgemeine Untersuchung

Die gründliche Untersuchung ist die Grundlage des tierärztlichen Handelns!
Nach dem Ergebnis der allgemeinen Untersuchung wird eine Diagnose gestellt bzw. über weiterführende Untersuchungen (z.B. Blutuntersuchung, Röntgen)  entschieden, die zu einer Diagnose führen.

    



Narkose

op

Chirurgie

Um das Risiko einer Narkose für den Patienten einschätzen zu können, wird dieser zunächst gründlich untersucht. Abhängig vom Gesundheitszustand des Patienten und den vorliegenden Symptomen empfehlen wir gegebenenfalls eine Blutuntersuchung und/oder eine Röntgenaufnahme vom Brustkorb.
Die Narkoseform wird bei uns dem Patienten individuell angepasst.

Sie richtet sich nach:
... dem vorzunehmenden Eingriff
... der Dauer des Eingriffs und vor allem
... nach dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten

Wir bieten neben der Injektionsnarkose auch die schonende Inhalationsnarkose an.
Der Zustand des Tieres wird während der Narkose durch Messung verschiedener Vitalparameter intensiv überwacht.

Hundepatienten gehen bereits kurz nach dem Eingriff in einem wachen Zustand mit ihren Besitzern heim. Auf Wunsch können Sie bei Ihrem Hund sein, wenn er zu sich kommt. Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen verweilen zur postoperativen Überwachung noch eine längere Phase in einer Wärmebox, bevor sie nach Hause gegeben werden können.
Wir führen in unserer Praxis alle üblichen Weichteiloperationen durch, wie z.B.:

... Kastrationen
... Wundversorgungen
... Tumorentfernung
... Entfernung von Fremdkörpern im Magen-Darm-Trakt

Für spezielle Operationen arbeiten wir mit einer chirurgischen Überweisungspraxis zusammen.

Wir wissen um unsere Fähigkeiten, kennen aber auch unsere Grenzen. Wir lassen Sie jedoch niemals allein und begleiten Sie mit Rat und Tat durch die gesamte Behandlung Ihres Tieres!



>> zum Seitenanfang



Dermatologie (Hautsprechstunde)

Immer mehr Haustiere leiden an Hautkrankheiten. Heute wird bereits jeder fünfte Patient in der Tierarztpraxis wegen eines Hautproblems vorge-stellt. Dazu gehören Veränderungen des Fells
und der Haut, aber auch Erkrankungen der Ohren und der Krallen.

Obwohl Hautkrankheiten sehr häufig vorkommen, ist ihre Behandlung nicht einfach. Viele unterschiedliche Ursachen, wie Parasiten, Infektionen, Allergien, Stoffwechselstörungen, etc., können zu den gleichen Krankheitsbildern führen. Um eine Hauterkrankung dauerhaft zu heilen, muss daher die Ursache gefunden werden.

Dazu werden spezielle dermatologische Untersuchungsmethoden und auch internistische Diagnostik eingesetzt. Viele dieser Untersuchungen können direkt im praxiseigenen Labor durchgeführt werden.

Nach erfolgter Diagnosestellung wird ein individueller Behandlungsplan für den Patienten entwickelt.

>> zum Seitenanfang



Ernährung

Eine optimale Ernährung ist auch bei unseren Haustieren die beste Gesundheitsvorsorge und führt maßgeblich zu einer erhöhten Lebensqualität. Das Futter sollte dabei individuell auf das Tier und seine speziellen Bedürfnisse abgestimmt sein. Ein heranwachsendes, bewegungsfreudiges Tier wird grundlegend anders ernährt als ein altes, weniger aktives Tier.

Viele Erkrankungen (z.B. Diabetes, Niereninsuffizienz, Harnsteine, Allergien) lassen sich durch eine optimale Fütterung verhindern oder in ihrem Verlauf positiv beeinflussen.

Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl eines geeigneten Futters für Ihr Tier, denn der Futtermittelmarkt wird immer unübersichtlicher.

Für die medizinischen Anwendungsbereiche verwenden wir Futtermittel der Firmen Hill`s pet nutrition, Royal Canin und Vetconcept. Wenn Sie die medizinisch indizierte Diätnahrung selbst im Internet bestellen wollen, benötigen Sie ein Rezept und einen Zugangscode von uns.
Gerne helfen wir Ihnen weiter!

Ist Ihr Tier übergewichtig, berechnen wir für Sie die genaue Ration und begleiten Sie durch den Gewichtsreduktionsprozess. Ein Wiegepass protokolliert den Erfolg.
Zum Wiegen Ihres Haustieres können Sie jederzeit zu den Öffnungszeiten vorbeikommen.

>> zum Seitenanfang



Fellpflege/ Scheren

Viele langhaarige Katzen lassen sich daheim ungern bürsten und leiden in der Folge an Haarverfilzungen. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern stört auch das Wohlbefinden der Katze. Die Haut unter den Verfilzungen kann durch die Katze nicht mehr gepflegt werden und fängt an zu jucken. Auch Parasiten nisten sich leichter ein.

Wenn Ihre Katze bei uns besser stillhält, kämmen wir sie gerne für Sie und entfernen einzelne Verfilzungen. Wenn das Tier sehr unruhig ist oder eine Ganzkörperrasur notwendig ist, scheren wir
es in Sedation. Dafür vereinbaren Sie dann bitte einen speziellen Termin mit uns.

Für eine einmalige Rasur pro Jahr empfehlen wir das Frühjahr (April/Mai), damit das Haarkleid bis
zum Herbst ausreichend nachgewachsen ist.
Hunde scheren wir nur auf spezielle Nachfrage, für professionelle Frisuren vermitteln wir Ihnen gerne den Kontakt zu einem Hundefriseur.

>> zum Seitenanfang


Geriatrie (Altersheilkunde)


Die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden beträgt 10 bis 16 Jahre. Großwüchsige Hunde werden schneller alt, sie erreichen das Seniorenalter mit etwa 7 Jahren, kleine Hunde erst mit 8 bis 10 Jahren. Die Lebenserwartung von Katzen liegt bei 12 bis 15 Jahren, sie altern ab dem 8. bis 10. Lebensjahr.

Um unseren tierischen Begleitern eine gute Lebensqualität bis ins hohe Alter zu ermöglichen, kann eine Vielzahl von Maßnahmen eingeleitet werden.
Als Grundlage dafür bieten wir Ihnen einen Alterscheck für den geriatrischen Patienten. Er bein-
haltet eine umfassende Allgemeinuntersuchung auf Altersbeschwerden sowie eine Blutuntersuchung.

Fragen Sie uns! Wir helfen Ihrem Tier, die späten Jahre gut zu erleben.

>> zum Seitenanfang



 

Beratung

Haltungs- und Verhaltensberatung

Das enge Zusammenleben mit Haustieren führt häufig zu Problemen, die sich teilweise bereits durch kleine Veränderungen des Miteinanders entscheidend verbessern lassen.

Grundlegende Missverständnisse zwischen Mensch und Tier können oft schon im Gespräch in der Praxis geklärt werden. Bei Problemen, bei denen eine Verhaltenstherapie notwendig erscheint, helfen wir Ihnen durch die Vermittlung von sachkundiger Hilfe.

>> zum Seitenanfang


Hundeführerschein

Hundeführerschein

Seit dem 1. Juli 2011 muss in Niedersachsen (Niedersächsisches Hundegesetz) jeder Halter eines Hundes die dafür erforderliche Sachkunde besitzen. Sie ist der Gemeinde auf Verlangen durch die erfolgreiche Ablegung einer theoretischen und einer praktischen Sachkundeprüfung nachzuweisen.

Befreit von dem Sachkundenachweis sind Personen, die in den vergangenen zehn Jahren über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren ohne Probleme ein Tier gehalten haben, Tierärzte, Jäger und weitere Gruppen wie zum Beispiel Betreiber von Tierheimen.

Besitzer, die sich erstmals einen Hund anschaffen, müssen nachweisen können, dass sie geeignet sind, ein Tier zu halten. Familienmitglieder müssen keinen eigenen „Hundeführerschein“ ablegen, um mit dem Tier spazieren gehen zu können. Der Halter übernimmt die Verantwortung, wenn er seinen Hund einer anderen Person anvertraut.

Die theoretische Sachkundeprüfung ist vor der Aufnahme der Hundehaltung, die praktische Prüfung während des ersten Jahres der Hundehaltung abzulegen.
Beide Teile der Prüfung für den sogenannten Sachkundenachweis können in unserer Praxis abgenommen werden.

>> zum Seitenanfang



Impfungen

Impfungen sind unverzichtbare prophylaktische Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier.
Der Einsatz von Impfstoffen hat weltweit gefährliche Infektionskrankheiten zurückgedrängt oder sogar ausgerottet. Beim einzelnen Tier verhindert die Impfung eine Erkrankung oder sorgt dafür, dass diese deutlich milder und kürzer verläuft. Zudem schützt die Impfung den Menschen vor vom Tier übertragbaren Krankheiten (= Zoonosen).

In letzter Zeit wird intensiv über die Notwendigkeit von Impfungen von Hunden und Katzen im Allgemeinen sowie über die erzielte Dauer der Immunität und dem damit verbundenen notwendigen Impfintervall diskutiert. Dies hat dazu geführt, dass manche Besitzer ihr Tier gar nicht mehr oder nur unregelmäßig impfen lassen. Nur etwa 50% der Hunde und 30% der Katzen in Deutschland verfügen derzeit über einen ausreichenden Impfschutz.

Viele, oft tödlich verlaufenden Infektionserkrankungen treten immer noch regional gehäuft auf. Bei Kleintieren sind das besonders Staupe, Parvovirose, Leptospirose, Katzenschnupfen, Katzenseuche und Katzenleukämie. Angesichts des zunehmenden Reiseverkehrs mit Haustieren sowie des Imports von Tieren aus dem Ausland ist daneben auch das Ansteckungsrisiko für Tollwut immer noch vorhanden.

Die Impfung ist deshalb nach wie vor die wichtigste und erfolgreichste Maßnahme, Ihr einzelnes Tier und sich selbst vor Infektionserkrankungen zu schützen! Zudem verhindert die Impfung, dass sich gefährliche Krankheiten in der Tierpopulation epidemieartig ausbreiten können und stellt damit einen aktiven Beitrag zum Tierschutz dar!

Impfstoffe können aber, wie alle Arzneimittel, auch unerwünschte Wirkungen haben, die in einzelnen Fällen zu einer bleibenden Beeinträchtigung der Gesundheit führen.
Durch die Entwicklung moderner Impfstoffe sind solche Nebenwirkungen äußerst selten geworden und stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen einer Impfung. Dennoch sollte auch bei Schutzimpfungen der Grundsatz gelten „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“. Welche Impfungen für Ihren Hund, Ihre Katze oder für Ihr Kaninchen sinnvoll sind, hängt von vielen Faktoren ab. Darüber hinaus müssen gesetzliche Vorschriften (Tollwut-Verordnung) eingehalten werden.

Im Rahmen des Impfgespräches erstellen wir ein individuelles Impfschema, um Ihr Haustier optimal zu schützen und gleichzeitig die Zahl der Impfungen auf das tatsächlich notwendige Maß zu beschränken.
Als Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit Impfstoffen hat die ständige Impfkommission Vet. des Bundesverbandes Praktischer Tierärzte (Bpt) für Tierärzte die „Leitlinie zur Impfung von Kleintieren" herausgegeben.
Auszüge dazu mit Erläuterungen zu den heute üblichen Impfungen und zu den empfohlenen Impfschemata finden Sie hier:

Impfempfehlung für Hunde

Impfempfehlung für Katzen

Impfempfehlung für Kaninchen

Impfempfehlung für Frettchen

Erweiterter Impfstoff gegen Leptospirose
Die Leptospirose ist eine weltweit verbreitete Infektion, an der neben dem Hund auch der Mensch schwer erkranken kann. Die Erreger werden von infizierten Tieren (v.a. Ratten und Mäuse) im Urin ausgeschieden, die Übertragung erfolgt überwiegend durch die Aufnahme von verschmutztem Wasser. Erste Symptome sind Fressunlust, Erbrechen und Fieber, später treten je nach geschädigtem Organsystem Durchfall, Nierenversagen oder auch Atemnot auf. Die Erkrankung kann tödlich enden!
Die wichtigste Vorbeugemaßnahme gegen Leptospirose ist die jährliche Impfung!
Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass sich zwei neue Erregerstämme ausbreiten, gegen die der bisher verwendete Impfstoff nicht schützt. Aus diesem Grund wurde ein erweiterter Leptospirose-Impfstoff entwickelt.
Zur Grundimmunisierung muss der neue Impfstoff zweimal im Abstand von vier Wochen verabreicht werden.

 

> zum Seitenanfang


Kremierung

 

Verstorbene Tiere, deren Besitzer nicht die Möglichkeit zur Bestattung im eigenen Garten haben, werden von einem Tierbestattungsunternehmen in der Praxis abgeholt und eingeäschert.
Auf Wunsch kann eine Einzeleinäscherung für Ihr Tier vermittelt werden.

>> zum Seitenanfang





Labor


In unserem praxiseigenen Labor untersuchen wir routinemäßig:
Blut, Urin, Kot, Hautabstriche, Ohrabstriche, Punktate

In der Regel liegen die Ergebnisse am selben Tag vor. Somit kann ohne transportbedingten Zeitverlust sehr schnell eine Diagnose gestellt und die Therapie eingeleitet werden.

Für weitergehende Untersuchungen arbeiten wir mit verschiedenen spezialisierten Laboren zusammen. Die anfallenden Proben werden dazu einmal täglich von einem Eil-Kurier abgeholt. Das Ergebnis teilen wir Ihnen schnellstmöglich telefonisch mit und behandeln Ihr Tier entsprechend.

>> zum Seitenanfang


Mikrochip (Elektronische Tierkennzeichnung)

Seit dem 1. Juli 2011 muss in Niedersachsen (Niedersächsisches Hundegesetz) jeder Hund, der älter als sechs Monate ist, durch ein elektronisches Kennzeichen (Mikrochip/ Transponder) gekennzeichnet und zentral registriert sein.
Die elektronische Kennzeichnung ist eindeutig und dauerhaft. Jeder Mikrochip trägt einen international nur einmal vergebenen 15-stelligen Zahlencode. Tierheime und Tierarztpraxen verfügen über Lesegeräte, mit denen sie diesen Code jederzeit auslesen können. In Verbindung mit einer zentralen Registrierung ist es so jederzeit möglich, Ihr entlaufenes Tier zu identifizieren und Ihnen zurückzugeben.
Im Falle eines Diebstahls sowie bei An- und Verkauf ermöglicht der Mikrochip einen zweifelsfreien Eigentums- und Identitätsnachweis. Zudem ist die eindeutige Zuordnung von Abstammungspapieren, Prüfungs- und Leistungsdokumenten möglich. Für die Einreise in bestimmte Länder, z. B. Norwegen, Schweden oder GB, ist die Identifikation des Tieres durch Mikrochip vorgeschrieben.
Fast alle Haustiere können mittels Mikrochip gekennzeichnet werden.
Bei Hunden, Katzen und kleinen Heimtieren wird er an der linken Halsseite unter die Haut appliziert. Dieser Eingriff wird mit Hilfe eines sterilen Einmal-Applikators durchgeführt. Eine Narkose ist hierfür nicht erforderlich, die Belastung entspricht dabei etwa der bei einer Injektion. Um den Mikrochip bildet sich eine Bindegewebshülle, durch die er unter der Haut fixiert wird. Er ist von außen nicht sichtbar und beeinträchtigt Ihr Tier nicht.
Die Registrierung bei dem zentralen Haustierregister Tasso nehmen wir direkt nach der Kennzeichnung für Sie vor.

>> zum Seitenanfang


Parasitenbekämpfung

Parasiten wie Flöhe, Zecken, Milben und Würmer können der Gesundheit Ihres Tieres direkt schaden. Zudem können Parasiten Ihr Tier mit gefährlichen Krankheitserregern infizieren.
Viele Parasiten werden vom Tier auf den Menschen (und auch umgekehrt) übertragen. Solche Erkrankungen werden als Zoonosen bezeichnet.

Besonders bedeutsam sind in diesem Zusammenhang sind Infektionen durch Darmparasiten wie Spul- und Hakenwürmer, Bandwürmer sowie Giardien. Aber auch Milben wie Sarkoptes und Cheyletiellen können den Menschen befallen.
Aus diesem Grund ist die regelmäßige Bekämpfung von Parasiten für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen und Tieren von großer Bedeutung!

Das Infektionsrisiko Ihres Tieres und damit auch die empfohlenen Behandlungsintervalle hängen vom Alter Ihres Tieres, den jeweiligen Haltungsbedingungen und den Ernährungsgewohnheiten ab.

Wir beraten Sie individuell, welche Bekämpfungsmaßnahmen in welcher Häufigkeit bei Ihrem Tier sinnvoll sind! Als Alternative zur medikamentösen Behandlung bieten wir beim erwachsenen Tier die Untersuchung auf Wurmeier im Kot an (Sammelkotprobe über 3 Tage).

Wir haben Entwurmungsmittel stets für Sie vorrätig, ob als Paste, Tablette oder auch als Spot-on zum Auftragen auf die Haut. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, Ihr Tier auf diese Weise zu entwurmen, können wir Ihnen auch die Entwurmung per Injektion anbieten.

Für Hunde und Katzen, die ins Ausland reisen, bestehen zusätzliche Risiken, sich mit Parasiten zu infizieren. Der in Deutschland ausreichende Schutz kann dort unter Umständen versagen.

Sprechen Sie uns vor einer geplanten Reise zum optimalen Parasitenschutz Ihres Tieres an!

Zum Thema Parasiten hat die unabhängige, europäische veterinärmedizinische Expertengruppe (European Scientific Councel Companion Animal Parasites - ESCCAP) ausführliche Informationen für Besitzer zusammengestellt; diese finden Sie unter folgenden Links:

Bekämpfung von Würmern (Helminthen) bei Hunden und Katzen

Bekämpfung von Ektoparasiten
(Flöhe, Zecken, Läuse, Haarlinge, Sand- und Stechmücken) bei Hunden und Katzen


Entwurmungstest


>> zum Seitenanfang


Reiseberatung

Sie wollen mit Ihrem Haustier verreisen?
Mit einigen Vorkehrungen können Sie für sich und Ihr Haustier sicherstellen, dass Ihr Urlaub planmäßig und erholsam verläuft.

reisen

Wir beraten Sie gerne über die Einreisebestimmungen Ihres Urlaubslandes und besprechen mit Ihnen dort auftretende Infektionserkrankungen sowie die Möglichkeiten des Schutzes für Ihr Tier. Geeignete Prophylaxepräparate zum Schutz Ihres Lieblings haben wir für Sie vorrätig.

Für Reisen innerhalb der Europäischen Union benötigen Sie für Ihr Tier den blauen Europäischen Heimtierausweis (Reisepass). Damit wir den Ausweis für Ihr Tier ausstellen dürfen, muss es durch einen Mikrochip unverwechselbar gekennzeichnet sein. Erst danach darf die Tollwutimpfung erfolgen. Beachten Sie, dass in den meisten Fällen eine mindestens drei Wochen zurückliegende Tollwutimpfung nötig ist. Planen Sie also rechtzeitig!

Unter Umständen benötigt Ihr Tier auch beruhigende Medikamente für die Reise selbst. Oft ist bereits eine Medikation auf pflanzlicher Basis vollkommen ausreichend, sprechen Sie uns an!
Aktuelle Informationen zu Einreisebestimmungen sowie Reisetipps finden Sie unter folgendem Link: 

http://www.msd-tiergesundheit.de/news-public/einreisebestimmung_2013.aspx

 

 

>> zum Seitenanfang



roentgen

Röntgen - digital

Notwendige Röntgenuntersuchungen bei Ihrem Tier können sofort in unserer Praxis durchgeführt und digital ausgewertet werden. Die entscheidenden Vorteile beim digitalen Röntgen sind:

  • sofortige Verfügbarkeit der Bilder
  • digitale Nachbearbeitung erspart Wiederholungsaufnahmen
  • die Reduktion der Strahlenbelastung
  • keine umweltschädlichen Entwicklungschemikalien
  • bessere Kommunikation im Überweisungsfall 



Dennoch röntgen wir generell nur soviel wie nötig und so wenig wie möglich.
Manchmal ist für ein gutes Röntgenbild bei Ihrem Tier eine Sedierung erforderlich, z.B. für Röntgenaufnahmen der Hüfte (HD-Röntgen).

Soweit wir es vermeiden können, verzichten wir aber auf eine medikamentelle Ruhigstellung unserer Patienten und das ist meistens der Fall!

 

>> zum Seitenanfang

 




Stationsbox

Stationäre Aufnahme

Bei schweren, akuten Erkrankungen kann eine kurzfristige Stabilisierung des Patienten z.B.
durch Infusionstherapie vor dem Weitertransport in eine Klinik nötig sein.
Dazu nutzen wir drei moderne, helle Einzelboxen, die bei Bedarf  gewärmt und mit Sauerstoff angereichert werden können.

 

 

>> zum Seitenanfang



 

Tierärztliche Hausapotheke

In unserer Tierärztlichen Hausapotheke sind alle notwendigen Medikamente für Ihr Tier vorrätig. Sollte etwas Benötigtes oder Gewünschtes nicht in unserem Sortiment vorhanden sein, bestellen wir es für Sie innerhalb von 1-2 Tagen oder stellen Ihnen ein Rezept aus.

medikamente

 

>> zum Seitenanfang





OP-Besteck

Tumordiagnostik

Aufgrund der zunehmenden Lebenserwartung unserer Hunde und Katzen ist leider auch eine deutliche Zunahme von Krebserkrankungen festzustellen. 45% aller Hunde über 10 Jahre und 32% der Katzen erkranken daran.
Vor jeglicher Therapie ist eine möglichst genaue Diagnose mit der Kenntnis über den Tumor-Typ und das Ausmaß der Erkrankung entscheidend.

Zur Differenzierung des Tumors wird in der Regel eine Gewebeprobe entnommen.
Bei der Feinnadelaspiration (FNA) werden mittels einer dünnen Kanüle einzelne Zellen entnommen, gefärbt und anschließend mikroskopisch untersucht. Der Eingriff ist wenig schmerzhaft und kann meist am wachen Patienten erfolgen. Es gibt aber Fälle, in denen mittels der FNA keine sichere Diagnose zu stellen ist. Dann wird durch eine Biopsie (Hautstanze) eine Gewebeprobe entnommen und untersucht. Bei diesem Eingriff benötigt der Patient in der Regel eine kurze Narkose.

Wenn der Pathologe die Art des Tumors diagnostiziert hat, muss der gesamte Patient betrachtet werden, um eine eventuelle Ausbreitung in die Umgebung (invasives Wachstum) bzw. in entfernte Bereiche des Körpers (Metastasen) aufzudecken. Neben der klinischen Untersuchung und der Blutuntersuchung sind hier vor allem bildgebende Verfahren, wie Röntgen und Ultraschall, extrem wichtig.
Erst jetzt kann der Patientenbesitzer über eine sinnvolle Therapie mit maximaler Überlebenszeit bei erhaltener Lebensqualität für sein Tier beraten werden.

 

>> zum Seitenanfang



Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung ermöglicht uns eine strahlungsfreie und schonende Untersuchung der inneren Organe und macht eine Röntgenuntersuchung in vielen Fällen entbehrlich.
Wir setzen den Ultraschall zur Beurteilung der Bauchhöhlenorgane und zum Nachweis einer Trächtigkeit ein.
Darüber hinaus führen wir ultraschallgesteuerte Punktionen (z.B. der Harnblase) durch.
Manchmal ist es für die Ultraschalluntersuchung erforderlich, Ihr Tier an bestimmten Körperstellen zu rasieren. Wir bemühen uns aber, diese Areale so klein wie möglich zu halten und nicht mehr Fell als nötig zu entfernen.
Außerdem ist es unser Wunsch, dass sich Ihr Tier während der Ultraschalluntersuchung so wohl wie möglich fühlt und sind bestrebt, stets eine angenehme Position und eine weiche Lagerung zu bieten, damit die Untersuchung so stressfrei wie möglich bleibt.

 

>> zum Seitenanfang




Zahnbehandlung

Zahnbehandlung

Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches bei Hund und Katze sind häufig und werden in der Regel erst spät behandelt. Dies führt dazu, dass sich einfache Zahnfleischentzündungen auf den Zahnhalteapparat ausdehnen und zu einer Lockerung der Zähne führen.
Zudem gelangen Bakterien durch das entzündete Zahnfleisch in den Blutkreislauf und können Schäden an den Herzklappen, den Nieren und anderen Organen verursachen.

Trotz massiver Erkrankungen  in der Maulhöhle zeigen Hunde und Katzen oft kaum Symptome. Der Besitzer bemerkt häufig nur einen üblen Maulgeruch. Die damit verbundenen Zahnschmerzen werden meist erst in weit fortgeschrittenen Stadien offensichtlich. Die Tiere vermeiden dann hartes Futter, wollen gar nicht mehr fressen, speicheln vermehrt, lassen sich ungern am Kopf anfassen oder zeigen ein reduziertes Allgemeinbefinden.

Zur Gesundheitsprophylaxe und um die Zähne möglichst lange zu erhalten ist daher eine regelmäßige Gebisskontrolle und Zahnsteinentfernung unabdingbar wichtig.
Für die Entfernung des Zahnbelages ist eine Sedation erforderlich, da Tiere die Geräusche des Ultraschallgerätes im Wachzustand nicht tolerieren. Um die Neubildung von Zahnstein zu reduzieren, werden die Zähne poliert. Anschließend informieren wir Sie über Prophylaxemaßnahmen, damit dieser Eingriff so selten wie möglich nötig wird.
Selbstverständlich ziehen wir auch nicht ausfallende Milchzähne sowie kranke Zähne.


>> zum Seitenanfang